Darabos bei Palästinenserpräsident Abbas:
Treffen zum Abschluss des Nahost-Besuchs
- Gespräche über Situation Palästinas im Nahen Osten
- Absichtserklärung zu verstärkter Zusammenarbeit

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Weg frei für die Wahl eines neuen Präsidenten
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Laut Abbas gibt es keine Einigung mit US-Präsident
Verteidigungsminister Norbert Darabos ist im Westjordanland mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas zusammengetroffen. Der Minister gab nach der Unterredung im Amtssitz von Abbas in Ramallah, bei der es um die Situation im Nahen Osten und in den palästinensischen Autonomiegebieten ging, keine Erklärung ab. Nach dem Aufenthalt in Ramallah und dem Besuch eines palästinensischen Kinder-Krankenhauses in Bethlehem trat Darabos den Rückflug nach Wien an.
Der Verteidigungsminister war in Tel Aviv mit seinem israelischen Amtskollegen Ehud Barak zusammengekommen. Der erste Besuch eines österreichischen Verteidigungsministers seit mehr als 30 Jahren werde im Jahr der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels als "besonderes Zeichen" gewertet, betonte das Verteidigungsministerium in einer Aussendung. Die beiden Minister unterzeichneten eine Absichtserklärung zur verstärkten Zusammenarbeit - etwa im Bereich Ausbildung.
Gedenken an getöteten Major Hans-Peter Lang
Der Minister stattete dem UNTSO-Hauptquartier (United Nations Truce Supervision Organization) im Süden Jerusalems einen Besuch ab, wo er auch des 2006 bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon getöteten Beobachters Major Hans-Peter Lang gedachte. Israel hatte sich für den Fehler, der zu der Bombardierung der UNTSO-Stellung geführt hatte, entschuldigt. Weitere Programmpunkte der viertägigen Darabos-Reise waren eine Kranzniederlegung beim Rabin-Mahnmal in Tel Aviv, der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und die Besichtigung eines Stützpunktes des israelischen Nordkommandos auf den Golan-Höhen. (apa/red)
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