Finnischer Kosovo-Heimkehrer lief Amok:
Tötete bei Schießerei Mann und sich selbst
- Armee hält psychologische Betreuung für ausreichend
- Motiv für Tat des KFOR-Soldaten ist bisher ungeklärt
Ein 24-jähriger Finne hat in Rovaniemi eine wilde Schießerei veranstaltet und dabei einen Gleichaltrigen und sich selbst erschossen sowie einen weiteren jungen Mann schwer verletzt. Das Motiv für die mit zwei Schussfeuerwaffen in einer Disco verübte, Amoklauf-ähnliche Tat ist bisher ungeklärt. Die Polizei bestätigte Berichte, wonach der Täter erst vor einer Woche von der Kosovo-Friedenstruppe (KFOR) heimgekehrt war.
Seitens der Armee hieß es, die Rückkehr von Soldaten aus dem Kosovo verlaufe "im Allgemeinen ohne Probleme". An eine Verstärkung der psychologischen Betreuung der Truppe sei daher im Augenblick nicht gedacht. Die finnischen Soldaten im Kosovo könnten sich bei psychologischen Problemen an einen Pfarrer und an medizinisches Personal wenden. Finnland nimmt derzeit mir rund 400 Soldaten an der NATO-geführten KFOR-Mission teil. (apa/red)
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