Dienstag, 20. Mai 2008

Unfassbarer Kampf um Millionen-Foto von
Familie F.: Paparazzo attackiert Wachmann

  • Betriebsfeuerwehr schützt Familie rund um die Uhr
  • Knipser verletzte Wachmann mit einem Schlagstock

Auf dem Areal des Landesklinikums Amstetten-Mauer ist es zu einem weiteren und gewalttätigen Zwischenfall mit einem Paparazzo gekommen. Ein Mitarbeiter des externen Wachdienstes, der gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr zum Schutz der Familie F. rund um die Uhr im Einsatz ist, wurde nach Angaben der NÖ Landeskliniken-Holding niedergeschlagen und verletzt.

Der 30-Jährige hatte demnach einen Fotografen auf dem Krankenhausgelände verfolgt. Laut Landeskliniken-Holding attackierte der Paparazzo in der Folge den Wachmann mit einem Schlagstock und entkam unerkannt. Das Opfer wurde unbestimmten Grades verletzt und musste ambulant behandelt werden.

Geld oder Moral?
In der Sonderkrankenanstalt Amstetten-Mauer werden seit der Nacht auf 27. April sieben Opfer im Amstettner Inzest-Fall betreut und behandelt. Probleme mit Paparazzi hätte es in den vergangenen Tagen vor allem in der Nacht gegeben, berichtete Landeskliniken-Holding-Sprecher Klaus Schwertner. So sei ein Fotograf auf die Fassade der Sonderkrankenanstalt geklettert und habe versucht, Bilder von den Opfern zu machen. Auch hätten sich vor dem Spital wieder vermehrt Kamerateams postiert. (APA/red)

20.5.2008 13:46