Florianijünger retten Pferd vorm Ertrinken:
Feuerwehrmänner ziehen Stute aus Morast
- Einsatzkäfte zogen mit bloßen Händen und Seilen
- Erschöpftes Pferd genießt wiedergewonnene Freiheit

Ein im Morast eingesunkenes Pferd hat die Berufsfeuerwehr Graz befreien müssen, denn die 30 Jahre alte Stute drohte nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Tage auf der Koppel im Schlamm zu ertrinken. Die alarmierten Einsatzkräfte mussten das Tier mit bloßen Händen und Seilen aus dem Schlamm ziehen.
Da die Hilfe von schwerem Gerät am Fuchsriegelweg im Osten von Graz nicht möglich war, mussten die 16 Feuerwehrmänner selbst anpacken. Nachdem das Wasser durch eine gegrabene Laufrinne abgeflossen war, banden die Helfer einen Gurt um das rund 600 Kilogramm schwere Pferd. Danach zogen sie die Stute heraus. Nach einer tierärztlichen Versorgung stand das Pferd von selbst auf und "genoss trotz seiner Erschöpfung sichtlich die wiedergewonnene Freiheit," so ein Feuerwehrmann.
(apa/red)
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