Donnerstag, 15. Mai 2008

Im Plausch mit dem 'In Extremo'-Frontman:
Frische Entwicklung mit "Der Sängerkrieg"

  • Sänger "Das Letzte Einhorn" über ihr neues Album
  • Micha verrät das Geheimnis der Mittelalter-Rockband

Wer hätte das gedacht? Eigentlich kam Michael Robert Rhein aus einem gänzlich anderen Genre. In Blues- und Rockbands fand er zunächst die Möglichkeit, sich musikalisch zu verwirklichen. Dass er sich irgendwann in der deutschen Mittelalter-Rockband „In Extremo“ wieder finden würde, wer hätte das gedacht? news.at traf sich zu einem kleinen Plausch mit dem Sänger in Wien.

Mit einem neuen Album im Gepäck „Der Sängerkrieg“ trafen wir den sympathischen Musiker im Hotel Triest. Natürlich konnten wir unsere Neugierde nicht zügeln und löcherten Michael alias „das letzte Einhorn“ gleich einmal nach der neuen „In Extremo“-Scheibe. – Für alle, die sich noch nicht für einen Kauf entscheiden konnten: Michael beschreibt das Album als eine frische Weiterentwicklung zum bisherigen. – Hmmm??!!!?? – Nun gut, unsere Neugierde konnte er damit wohl nicht stillen. Ganz im Gegenteil, ob das stimmt und was das genau heißt, wird man wohl nur herausfinden, wenn man selber hineinhört.

“Frei zu sein“
Einen kleinen Vorgeschmack auf den „Sängerkrieg“ erhält man auf der Band-Homepage, wo man sich vorab das Video zu „Frei zu sein“ hineinziehen kann. Eine gelungene Nummer des Kinderlied-Klassikers. – Dass die Extemos beim Dreh sichtlich Spass hatten, glauben wir Micha sofort. Das Video-Konzept hinter dem Mastermind und Bandmitglied Dr. Pymonte steht, ist eine Persiflage an den Jack Nicholson-Movie „Einer flog über das Kuckucknest“. – Kein Wunder, dass da Gaudi am Set garantiert ist, wenn es sogar zu Pflicht wird, sich so richtig auszuspinnen.

Band-Geheimrezept
Die Gruppe rund um das letzte Einhorn, Morgenstern, Van Lange, Flex der Biegsame, die Lutter, Dr. Pymonte und Yellow Pfeiffer gibt es wahrlich schon eine halbe Ewigkeit. Wie man sich seit über zehn Jahren am Musikmarkt halten kann, weiß der Band-Frontman ganz genau. – Es kann nur ein Geheimkonzept geben und das ist „Freundschaft“. Eine tiefe und ehrliche Bindung, die die Mittelalter-Formation bereits alle Tiefen des Lebens wie schwere Unfälle und Krankheiten, überstehen ließ.

Wien-Besuch
Am 11. Juli beehrt die Band das Wiener Publikum in der Arena. Was wir erwarten dürfen? Micha hielt sich etwas bedeckt und verriet nur soviel: Eine Bühnenshow in Anlehnung an das „Frei zu sein“-Video mit gewohnt „feurigen“ Extraeinlagen. Also bleibt in extremo (lateinisch: „zu guter Letzt“) einem doch nur eines übrig, hinschauen und live miterleben was die Mittelalter-Jungs wirklich zu bieten haben.

(red)

15.5.2008 11:44
Advertisement