Sonntag, 25. Mai 2008

Red Wings nageln Penguins an die Wand:
4:0-Auftaktsieg für Detroit gegen Pittsburgh

  • Heimteam mit doppelt so vielen Schüssen auf das Tor
  • Pittsburgh-Coach: "Sie haben uns eine Lektion erteilt"

Die Detroit Red Wings haben zum Auftakt des Endspiels um den Stanley Cup der NHL ihre Favoritenrolle eindrucksvoll bestätigt. Das Team aus Michigan feierte im ersten Match der "best of seven"-Finalserie einen 4:0-Heim-Triumph über die Pittsburgh Penguins. Der Sieg Detroits war hoch verdient. Das Heimteam schoss fast doppelt so oft auf das gegnerische Tor als die Gäste.

Die endgültige Entscheidung zugunsten des besten Teams der "regular season" fiel knapp drei Minuten vor Schluss, als Dan Cleary in Unterzahl zum 3:0 für die Red Wings traf. Die ersten beiden Treffer der Hausherren hatte der Schwede Mikael Samuelsson erzielt, sein Landsmann Henrik Zetterberg sorgte in der letzten Minute mit dem 4:0 in Überzahl für den Schlusspunkt.

Die Penguins mit ihren Stars Sidney Crosby, Jewgenij Malkin und Marian Hossa waren nur im ersten Drittel in der Lage gewesen, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Und wenn sie gefährlich vor das Red-Wings-Gehäuse kamen, scheiterten sie immer an Goalie Chris Osgood.

Pittsburgh-Coach Michel Therrien sprach nach dem Match von der schlechtesten Play-off-Leistung seines Teams in diesem Jahr. "Sie haben uns eine Lektion erteilt", lautete der treffende Kommentar des Franko-Kanadiers. Sein Gegenüber Mike Babcock war dagegen voll des Lobes für seinen Torhüter: "Ossie hat ein paar tolle Paraden gemacht. Ohne diese Glanztaten hätte das Spiel auch anders laufen können." (apa/red)

25.5.2008 12:15