Ein großer Internationaler tritt von der Bühne ab: Rui Costa beendet seine Karriere
- Portugiese feierte größte Erfolge mit dem AC Milan
- Porto sichert sich trotz Punkteabzug den Meistertitel
·Galatasaray zum 17. Mal türkischer Meister
Entthront Erzrivalen Fenerbahce als Champion
·ManU zum 17. Mal englischer Meister
2:0 in Wigan. Chelsea gegen Bolton nur mit 1:1

Der ehemalige portugiesische Fußball-Nationalspieler Rui Costa beendet seine aktive Karriere. Seine letzte Partie hatte der 36-jährige Spielmacher für Benfica Lissabon gegen Vitoria Setubal (3:0) absolviert. Aus dem Nationalteam war Costa bereits nach der Heim-EM 2004 mit 94 Länderspielen und 26 Toren zurückgetreten. "Ich bin stolz auf meine Karriere", erklärte der Mittelfeldspieler, der unter anderem mit dem AC Milan 2003 die Champions League und 2004 den italienischen Meistertitel geholt hatte.
Benfica beendete die Saison auf dem etwas enttäuschenden vierten Platz. Der FC Porto wurde trotz des Abzuges von sechs Punkten aufgrund der Verwicklung in den Korruptionsskandal "vergoldete Pfeife" in der Saison 2003/04 erneut überlegen Meister. Den zweiten Champions-League-Platz sicherte sich Sporting Lissabon mit einem 2:1-Sieg in der Schlussrunde gegen Boavista Porto, das die "vergoldete Pfeife" mit dem Zwangsabstieg bezahlte. ÖFB-Teamstürmer Roland Linz landete mit Braga nach zehn Saisontoren auf Platz sieben. Braga spielt damit im UI-Cup.
(apa/red)
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