John McCain umwirbt die US-Waffenlobby:
Großer Auftritt vor National Rifle Association
- Gegner wollen "Recht auf Waffenbesitz beschneiden"
- Buhlen um Stimmen aus dem konservativen Lager
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Ehefrau bringt aber auch ihn selbst in Bedrängnis
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Allerdings Interesse an
möglichem Ministeramt
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Wichtiger Schachzug im Zweikampf gegen Clinton
·Demokraten setzen zunehmend auf Obama
Erstmals mehr Super-
Delegierte als Clinton
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Primaries, Caucus and the winner takes it all

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, John McCain, hat um die Unterstützung der einflussreichen Waffenlobby NRA geworben. Vor mehreren tausend Mitgliedern der National Rifle Association im Staat Kentucky sagte McCain, die beiden demokratischen Bewerber um die Präsidentschaft, Barack Obama und Hillary Clinton, würden bei einem Wahlsieg die Rechte der Waffenbesitzer beschneiden.
McCain hat sich prinzipiell für das Recht auf Waffenbesitz ausgesprochen, allerdings engere Beschränkungen beim Waffenkauf beispielsweise auf Messen befürwortet, bei denen es weniger Kontrollen gebe als in einem normalen Waffengeschäft. McCain ist bei der Wahl im Herbst auf die Stimmen von Konservativen, ehemaligen Soldaten und Bewohnern der Südstaaten angewiesen, die Waffenbesitz und Jagd als wichtigen Teil der amerikanischen Kultur betrachten.
Befürworter des privaten Waffenbesitzes wie McCain und die NRA beziehen sich in ihrer Haltung auf den zweiten Zusatzartikel der US-Verfassung. Kritiker wenden dagegen ein, dieser verbiete einer Regierung lediglich, Milizen zu entwaffnen, die beispielsweise im Unabhängigkeitskrieg gegen britische Truppen kämpften.
(apa/red)
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