Obamas Großattacke gegen John McCain:
"Angstmache und Heuchelei" vorgeworfen
- "Amerikanisches Volk hat genug von dem Getöse"
- Ehefrau bringt aber auch ihn selbst in Bedrängnis
·Edwards macht für Obama nicht den Vize
Allerdings Interesse an
möglichem Ministeramt
·Obama gewinnt John Edwards als Anhänger
Wichtiger Schachzug im Zweikampf gegen Clinton
·Demokraten setzen zunehmend auf Obama
Erstmals mehr Super-
Delegierte als Clinton
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Primaries, Caucus and the winner takes it all
Mit harten Vorwürfen an den republikanischen Präsidentschaftskandidaten McCain hat der demokratische Senator Barack Obama die nächste Etappe im US-Wahlkampf eingeleitet. Obama warf dem Republikaner bei einem Auftritt in South Dakota vor, die außenpolitische Linie von US-Präsident Bush mit "Angstmache und Heuchelei" fortzuführen.
An seine Anhänger gerichtet sagte er: "Sie wollen Euch zum Narren halten, sie wollen Euch Angst einjagen, sie sagen Euch nicht die Wahrheit." Obama bezog sich damit auf den Vorwurf der Republikaner, er wolle mit Extremisten und terroristischen Kräften verhandeln.
In seiner Rede in South Dakota warf Obama McCain vor, die "komplett gescheiterte" Irak-Politik von Bush zu unterstützen. "Das amerikanische Volk hat genug von der Spaltung und all dem Getöse", sagte er. Er werde in außenpolitischen Fragen die Auseinandersetzung mit McCain suchen und ihn für seine Positionen zur Rede stellen. Obama warf Bush und McCain vor, bei ihrem Versuch, die Amerikaner vor Terrorismus zu schützen, gescheitert zu sein.
Ehegattin sticht ins US-Herz
Obama selbst gerät unterdessen wegen eines Ausspruches seiner Frau Michelle in Bedrängnis. In einem YouTube-Clip ist zu hören, wie sie bei einer Kundgebung am 18. Februar erklärt hatte: "Und lassen Sie mich das noch sagen: Das erste Mal in meinem Leben bin ich wirklich stolz auf mein Land." Der Satz war ein Stich ins Herz von US-Patrioten.
Seither versucht sie, den Satz als Ausrutscher zu deklarieren. Eigentlich habe sie sagen wollen, sie sei stolz auf die Begeisterung, mit der das Land auf die Kandidatur ihres Mannes reagiere. Stolz auf ihr Land sei sie schon immer gewesen. (apa/red)
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