Auch Schäden an Atomanlagen entdeckt:
Radioaktivität aber noch nicht ausgetreten
- China schaltet Atomanlagen sicherheitshalber ab
- Atomaufsicht lässt Wasser-Belastung kontrollieren

·Chinas Behörden im Kreuzfeuer der Kritik
Besonders viele Schulen wegen Baufehler zerstört
·Angst vor Seuchen nach Beben-Desaster
Leichen müssen jetzt rasch begraben werden
·Schweres Erdbeben
erschütterte China
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den Folgen des Unglücks
·China wiederholt von Beben heimgesucht
Eine Chronologie der seismischen Aktivitäten
Bei dem schweren Erdbeben in China hat es nach Angaben der französischen Atomaufsicht auch leichte Schäden an einigen Atomanlagen in der Region gegeben. Radioaktivität sei aber offenbar nicht frei geworden. Die chinesischen Behörden hätten schnell reagiert und sofort alle Atomanlagen in der Region abgeschaltet, um sie zu kontrollieren, so die französische Atomaufsicht.
China betreibt den Angaben zufolge in der Provinz Sichuan einen Forschungsreaktor, zwei Brennstofffabriken und zwei Anlagen zum Bau von Atomwaffen. Alle Betriebe lagen zwischen 70 und 150 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Die chinesische Atomaufsicht (NNSA) wies ihre Mitarbeiter aber am Tag nach dem Beben an, sich auf Umweltprobleme vorzubereiten. Oberste Priorität habe das Trinkwasser, hieß es in einer undatierten Mitteilung der zum Umweltministerium gehörenden Behörde.
Charles erklärte unter Bezug auf Angaben der NNSA die Schäden seien an älteren Atomanlagen aufgetreten, bei denen schon vor dem Erdbeben mit der Demontage begonnen worden sei.
(apa/red)
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