Freitag, 16. Mai 2008

Chinas Behörden im Kreuzfeuer der Kritik: Viele Schulhäuser wegen Baufehler zerstört

  • Mindestens 6.900 Klassenräume bei Beben ruiniert
  • Ministerien stellen sich den Fragen wütender Bürger

In China wird nach dem verheerenden Erdbeben die Kritik an den Behörden angesichts besonders vieler zerstörter Schulen immer lauter. Vertreter der Ministerien für Bildung und Wohnungsbau stellten sich sogar im Internet den Fragen wütender Bürger.

Die Zahl der zerstörten Klassenräume wurde mit mindestens 6.900 angegeben. Viele Schulen stürzten wie Kartenhäuser ein, Tausende Schüler kamen vermutlich ums Leben. Die Behörden kündigten harte Strafen für diejenigen an, die für Baufehler verantwortlich seien.

(apa/red)

16.5.2008 11:10