Nun drohen in China Überschwemmungen:
Beschädigte Staudämme sind ernste Gefahr
- Sicherheitsprobleme bei über 500 Becken entdeckt
- Flutwelle würde alle noch Verschütteten ertränken

·Angst vor Seuchen nach Beben-Desaster
Leichen müssen jetzt rasch begraben werden
·Kind nach 80 Stunden
erfolgreich geborgen
Wurde aus Trümmern
einer Schule gerettet
·Schweres Erdbeben
erschütterte China
KLICKEN: Bilder von
den Folgen des Unglücks
·China wiederholt von Beben heimgesucht
Eine Chronologie der seismischen Aktivitäten
Chinas Regierung hat eine Soforthilfe von 53 Millionen Yuan (rund 5 Millionen Euro) zur Untersuchung der Dämme bereitgestellt, die durch das Erdbeben beschädigt worden sind. Mit dem Geld sollen die zerstörten Einrichtungen zur Kontrolle der Wasserreservoirs und zur Wetterbeobachtung repariert werden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Das Wasserministerium hatte vor einer "ernsten Gefahr" durch beträchtliche Erdbebenschäden an den Staudämmen gewarnt. Im Notfall müsse die Bevölkerung evakuiert werden. Mehr als 500 kleinere und mittlere Staubecken in der Provinz Sichuan und der Region von Chongqing sind nach offiziellen Angaben beschädigt. In diesem Monat beginnt in der Erdbebenregion die jährliche Regenzeit, so dass die Wasserstände der Flüsse und Reservoirs ansteigen werden.
Oberhalb der Stadt Beichuan, wo tausende Verschüttete noch unter Trümmern liegen, hat ein großer Erdrutsch den Jianjiang-Fluss blockiert. Das Wasser staute sich an der Barriere aus Geröll und Felsen zu einem See. Die Behörden warnten vor einer Flutwelle und haben die Bergungsarbeiten in der Stadt zeitweise eingestellt.
Verschüttete würden bei Flutwelle ertrinken
Rettungstrupps und Bewohner suchten Zuflucht in höher gelegenen Gebieten, berichtete die Zeitung "Guangzhou Ribao". Einige Retter, darunter Feuerwehrleute mit speziellem Bergungsgerät kehrten später aber ungeachtet der Gefahr in die Stadt zurück. "Wenn die Blockade im Fluss bricht, wird eine Flutwelle die Stadt überschwemmen", warnte ein Experte. "Die Verschütteten werden alle umkommen."
Auch von einem der beiden großen Staudämme im Erdbebengebiet in Zipingpu drohte zunächst Gefahr für die Stadt Dujiangyan. Die Staumauer zeigte Risse. Um den Druck zu verringern, wurde Wasser aus dem Reservoir abgelassen. Nach einer Inspektion teilten die Behörden aber später mit, dass der Staudamm sicher sei. (apa/red)
Norbert Wicki14:21
Der Buwog-MythosDer Schweizer Vermögensberater hatte neben Grasser weitere Kontakte in Österreich
Wikileaks14:25
Rückschlag für AssangeGericht fällt Entscheidung: Internet-Aktivist darf nach Schweden überstellt werden
U-Ausschuss Korruption14:59
Eklat um Tetron-AktenInnenministerium vergaß auf Übermittlung. Befragungen bis auf Weiteres beendet
