Regen verschlimmert Lage in Burma stetig:
Bremst nötige Hilfsaktionen für Bevölkerung
- Militär behindert weiterhin notwendige Interventionen
- Noch mehr Niederschläge zwingen Leute zur Flucht
·Burma: 128.000 Tote nach Zyklon erwartet
Warnung vor zweitem Wirbelsturm aufgehoben
·Plebiszit in Burma trotz Verwüstungen
Gewaltandrohung gegen Wähler bei Stimmabgabe
·BILDER: Zyklon fegte über die Küste Burmas
Wirbelsturm forderte tausende Todesopfer
·"Leichen im Schlamm
und auf den Bäumen"
Lokalaugenschein eines Helfers im Krisengebiet
·Hilfsgüter & Spenden dringend benötigt
INFO: Hier können Sie für Zyklon-Opfer spenden
·GRAFIK: Der Taifun
"Nargis" in Burma
Karte von Burma mit
den betroffenen Regionen
·Wirbelstürme: Taifun,
Zyklon und Hurrikan
Bezeichnung variiert nach
Ort, an dem sie auftreten
·Chronologie: Burmas langer Leidensweg
Demokratiebewegung 1988 in Blutbad ertränkt
·Sturm traf eines der allerärmsten Länder
Militärs haben Burma heruntergewirtschaftet

Tropische Regenfälle haben die Lage in den vom Zyklon "Nargis" zerstörten Regionen Burmas weiter verschlimmert. Die Niederschläge bremsten die Hilfsbemühungen für die notleidende Bevölkerung in dem südostasiatischen Land. Hilfsorganisationen wiesen darauf hin, dass weitere Regenfälle zahlreiche Menschen erneut zur Flucht zwingen und die Seuchengefahr vergrößern dürften.
Die herrschende Militärjunta warnte in den staatlichen Zeitungen die Bevölkerung davor, Hilfslieferungen beiseitezuschaffen oder zu verkaufen. Die Ankündigung kam nach Gerüchten, dass einige örtliche Militärangehörige Lastwagen mit Lebensmitteln, Decken und Wasser verschwinden ließen. Bei einem Besuch in Rangun hatte EU-Entwicklungshilfekommissar Louis Michel vergeblich versucht, die Militärjunta dazu zu bewegen, mehr ausländische Helfer ins Land zu lassen.
Militär bremst weiter Hilfsaktionen
Das burmesische Militärregime, dem schwerste Menschenrechtsverstöße zur Last gelegt werden, nimmt zwar Hilfsgüter aus dem Ausland an, die sie teilweise umetikettiert, hat sich aber der Einreise von internationalen Helfern widersetzt. Bei dem Zyklon waren schätzungsweise bis zu 128.000 Menschen ums Leben gekommen, 2,5 Millionen Menschen sind infolge der Katastrophe in Not. Nach amtlichen Angaben starben 43.300 Menschen, vermisst wurden letztens noch 27.900.
Visa für Mediziner gestellt
Die burmesischen Behörden haben inzwischen Visa für 30 thailändische Ärzte und Krankenschwestern und für Katastrophenexperten aus den Staaten der Südostasiatischen Staatengemeinschaft in Aussicht gestellt. Ob sie allerdings in das bisher für alle Ausländer gesperrte Katastrophengebiet reisen können, blieb unklar.
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon will den Koordinator der Vereinten Nationen für humanitäre Einsätze, John Holmes, zur Erkundung der Lage nach dem Zyklon "Nargis" nach Burma entsenden. Holmes habe ein Visum beantragt und warte nun auf die Erteilung der Einreisegenehmigung. (apa/red)
Norbert Wicki14:21
Der Buwog-MythosDer Schweizer Vermögensberater hatte neben Grasser weitere Kontakte in Österreich
Wikileaks14:25
Rückschlag für AssangeGericht fällt Entscheidung: Internet-Aktivist darf nach Schweden überstellt werden
U-Ausschuss Korruption14:59
Eklat um Tetron-AktenInnenministerium vergaß auf Übermittlung. Befragungen bis auf Weiteres beendet
