Parteien appellieren ans Heimatgefühl der Tiroler: Landschaftsbilder im Wahlkampf
- Spitzenkandidat der SPÖ als "flotter" Motorradfahrer
- Aggressive Wahlsprüche als Taktik aller Kandidaten

·ÖVP mit dem größten Budget im Wahlkampf
Investiert nach offiziellen Angaben 1,5 Millionen
·Interne Dispute und Regierungsumbildung
Veränderungen in der letzten Legislaturperiode
Noch dominieren "schöne Landschaftsaufnahmen" die Plakatwände im Tiroler Landtagswahlkampf. Die VP verzichtete bisher auf Fotos des Landeshauptmannes oder von Kandidaten. Stattdessen gab es Großplakate unter anderem mit der Aufschrift "So schön ist Tirol. Die Wahlplakate kommen früh genug." Erst seit dieser Woche sind die ersten "VP-Themenplakate" zu sehen.
Die SPÖ präsentiert auf ihrer ersten Plakatwelle ihren Spitzenkandidaten LHStv. Hannes Gschwentner als Motorradfahrer. Forderungen nach mehr Einkommen oder niedrigeren Preisen werden mit dem Zusatz "Aber flott!" unterstrichen.
Die Grünen zeigen sich auf ihren Plakaten überzeugt, dass "Tirol die Kurve kriegt". Auf der Plakatserie präsentieren die Spitzenkandidaten der einzelnen Bezirke Grüne Wahlkampfthemen.
Werben für ein "gerechtes Tirol"
Noch ohne "Köpfe" kommt die Liste Dinkhauser vorerst aus. Der (Noch)-AK-Präsident wirbt für ein "gerechtes Tirol" mit dem Zusatz "weil's jetzt reicht".
"Tiroler zuerst" umwerben die Freiheitlichen. Auf Plakatständern wird unter anderem "Glockenklang statt Muezzingesang" gefordert.
Von den kandidierenden Kleinparteien setzt die KPÖ zwei verschiedene Plakate ein, die den Spitzenkandidaten präsentieren. "Die Christen" verzichten ganz bewusst auf Plakate. Aus Kostengründen werden lediglich Flugzettel verteilt.
(apa/red)
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