China lässt Atomkraftwerke untersuchen:
Umweltkatastrophe soll verhindert werden
- Chinas Rotes Kreuz startet umfassenden Hilfsaufruf
- Zelte, Decken, Lebensmittel und Wasser angefordert

Nach dem schweren Erdbeben in China hat das Umweltministerium in Peking zur Verhinderung eines Atomunfalls die Entsendung von Experten in die betroffenen Gebiete im Südwesten des Landes angekündigt. Durch Kontrollen sollten mögliche Umweltkatastrophen verhindert werden, insbesondere durch Schäden in Kernkraftwerken.
21 Experten sollen demnach die Sicherheit von Kernkraft-, Chemie- und Zementwerken sowie weiteren "empfindlichen" Anlagen sicherstellen. Die Umweltbehörden in mindestens einem Dutzend Provinzen im Westen, Norden und Zentrum des Landes hätten bereits Anweisung erhalten, entsprechende Kontrollen vorzunehmen.
Das chinesische Rote Kreuz startete unterdessen einen Hilfsaufruf für die Opfer des schwersten Erdbebens in China seit mehr als 30 Jahren bei dem nach Behördenangaben knapp 10.000 Menschen ums Leben kamen. Tausende weitere wurden verletzt oder liegen noch verschüttet unter den Trümmern eingestürzter Gebäude. Nach Angaben der Hilfsorganisation benötigten die Überlebenden dringend Zelte, Decken, Lebensmittel und Trinkwasser sowie Medikamente.
(apa/red)
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