Opfer-Anwalt Herbst will Medien verklagen:
Rechtsanwalt überprüft rechtliche Schritte
- Familie muss über weiteres Vorgehen entscheiden
- Betroffene Unternehmen stehen noch nicht fest

·Haben Medien beim Opferschutz versagt?
NEWS: Journalisten und Politiker nehmen Stellung
Der Anwalt der Opfer des Inzest-Falls in Amstetten, Christoph Herbst, will in den kommenden Wochen rechtliche Schritte gegen Medien überprüfen. Klagen könnte es gegebenenfalls in etwa zwei Wochen geben, erklärte der Jurist. Noch stehe allerdings nicht fest, ob es diese geben werde und gegen welche Unternehmen sie sich richten könnten.
Für die rechtlichen Schritte sei noch eine genaue Besprechung mit Elisabeth F. und ihrer Familie notwendig, erklärt er. Diese müssten dann auch die Entscheidung treffen, wogegen und wie vorgegangen werden. Diese Woche werden daher noch keine medienrechtlichen Schritte eingeleitet, betonte Herbst.
(apa/red)
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