Patientenquittung für Kdolsky nicht fix: Gesetzesentwurf in Begutachtungsphase
- Informationen auf Quittung müssen sinnvoll sein
- Gesundheitsministerin reagiert auf Kritik gelassen

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Die Eckpunkte des neuen Begutachtungsentwurfes
Die in dem zur Begutachtung verschickten Gesetzesentwurf zur Gesundheitsreform enthaltene Patientenquittung ist für Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky offenbar noch nicht ganz fix. Solange es keine klare Definition gebe, was auf der Quittung enthalten sein soll, sei das "nicht umsetzbar".
Für sie sei es "unabdingbar", dass dies Information für die Patienten auch einen Sinn habe. Nur um jemanden zu quälen, dafür stehe sie nicht zur Verfügung, sagte die Gesundheitsministerin, die am Wochenende noch gemeint hatte, dass die Patientenquittung nicht kommen werde.
Aut-Idem schon 2010
Dass die Aut-Idem-Regelung, nach der die Ärzte nur den Wirkstoff verschreiben und die Apotheker das Medikament aussuchen, nun 2010 eingeführt werden soll, ist für Kdolsky kein Problem. Dass sie am Wochenende für eine Einführung 2011 plädiert hatte, kommentierte sie damit, dass es sich nur um ein Jahr handle. Wesentlich sei ihr, dass keine Ängste geschürt werden. Die Ärzte könnten weiter direkt Medikamente verschreiben, etwa für chronisch Kranke.
Die Kritik an den Regierungsplänen auch aus ihrer eigenen ÖVP kommentierte Kdolsky gelassen. Darüber werde man natürlich noch sprechen müssen. Dass die Begutachtung nur zwei Wochen läuft ist für sie dabei kein Problem.
(apa/red)
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