Dienstag, 13. Mai 2008

In Österreich gibt es wieder mehr Babys:
Bis Ende März waren es schon gut 18.000

  • Salzburg steigert sich im Vergleich zu 2007 um 8,1%
  • Die wenigsten Neuankömmlinge gibt es in Tirol

18.084 Babys erblickten in Österreich zwischen 1. Jänner und 31. März das Licht der Welt. Das sind laut Geburtenstatistik um 2,7 Prozent mehr als im 1. Quartal 2007. In allen Bundesländern gab es Zuwächse, teilte die Statistik Austria mit. Vor allem in Salzburg (plus 8,1 Prozent), Oberösterreich (plus 5,8 Prozent) und dem Burgenland (plus 5,0 Prozent) wurde ein starker Anstieg verzeichnet.

In Niederösterreich (plus 0,5 Prozent) und Tirol (plus 0,6 Prozent) stieg die Zahl der Neugeborenen im ersten Quartal 2008 am geringsten. Beim Vergleich der Monate März 2008 und März 2007 zeigt die Statistik ein ganz anderes Bild: Die Geburten gingen um 1,5 Prozent zurück, im Burgenland gab es um 16,2 Prozent weniger Babys, in Wien 11,9 Prozent weniger Neugeborene. In Salzburg (plus 14,3 Prozent) und in der Steiermark (plus 13,5 Prozent) wurde hingegen gerade in diesem Monat eine besonders starke Zunahme bemerkt.

In den vergangenen zwölf Monaten (April 2007 bis März 2008) ging die Zahl der Neugeborenen (75.426) um 1,3 Prozent zurück. Gleichzeitig stieg der Anteil der unehelichen Kinder von 37,6 Prozent auf 38,2 Prozent. Im ersten Quartal 2008 lag diese Quote bei 39,8 Prozent.
(apa/red)

13.5.2008 15:55