Österreicher lieben ihre gepflegten Gärten:
Geben immer mehr für Wohlfühloasen aus
- Ausgaben sind seit 2002 um 22 Prozent gestiegen
- Gartenabteilung wird in Baumärkten immer größer

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Die Österreicher legen immer mehr wert auf ihren Garten. Seit 2002 sind die Haushaltsausgaben im Gartenbereich um rund 22 Prozent gestiegen. Am höchsten sind die Ausgaben für Gartengeräte gestiegen (plus 31 Prozent), gefolgt von den Ausgaben für Pflanzen (plus 25 Prozent). Gesunken sind die Ausgaben hingegen für die Reparatur von Werkzeugen und Gartengeräten. Das Marktvolumen für Gartenbedarf ist seit 2002 insgesamt um rund 27 Prozent auf knapp 670 Mio. Euro im Jahr 2007 gestiegen.
Pro Haushalt gaben die Österreicher 2007 rund 37 Euro für Gartengeräte, 27 Euro für Gartenmöbel, aber lediglich 2,5 Euro für die Reparatur ihrer Werkzeuge und Gartengeräte aus. Laut dem Beratungsunternehmen RegioPlan ist dies nicht verwunderlich, zumal der Neukauf der Geräte und Werkzeuge meist weniger kostet als die Reparatur. Rund 35 Euro wurden im Vorjahr für Gartenpflege ausgegeben, 90 Euro für Zier- und Gartenpflanzen.
Baumärkte weiten Gartensortiment aus
Die Nachfrage nach Gartenprodukten ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Diesen Umstand haben die Baumärkte erkannt und ihre Sortimente in diesem Bereich sukzessive erweitert. Heute nimmt die Gartenabteilung oder das Gartencenter bereits knapp ein Drittel der gesamten Verkaufsfläche eines Baumarktes ein, heißt es in der Aussendung.
Während reine Gartencenter und Gärtnereien rund 54 Prozent der Umsätze im Gartenbereich lukrieren, beträgt der Umsatzanteil der Gartencenter in Baumärkten 25 Prozent. Die restlichen 21 Prozent verteilen sich auch den Möbelhandel, den Lebensmittelhandel, Versand usw. (apa/red)
