Sag's durch die Blume: 20 Millionen Pflanzen werden am Muttertag verschenkt
- 60 Prozent stammen aus heimischer Produktion
- Auch Pflanzen aus Kolumbien & Ecuador im Angebot

Etwa 20 Millionen Blumen verschenken die Österreicher am Muttertag, um die wichtigste Frau in ihrem Leben zu ehren. 60 Prozent davon stammen aus heimischer Produktion, so das Blumenbüro Österreich. Aber auch Pflanzen aus weit entfernten Ländern, wie Kolumbien oder Ecuador, finden sich zu jeder Jahreszeit auf dem Markt, sagte Margot Fassler, Sprecherin der Menschenrechtsorganisation FIAN, der APA.
Hoch im Kurs stehen laut Blumenbüro kompakte, runde Sträuße mit kräftigen Farben, während in der vergangenen Saison eher zarte Pastelltöne im Trend lagen. Es dominieren Gerbera, Rosen, Lilien, Alstromerien, Freesien und Levkojen, die bereits wieder optimal in den heimischen Glashäusern gedeihen.
Neben den geschätzten zwei bis drei Millionen Blumenarrangements sind zu Muttertag auch Topfpflanzen höchst beliebt, wie Hortensien, Begonien, Rhododendren, Margeriten, Topfrosen oder Vergissmeinnicht. Voll im Trend liegen außerdem die in verschiedenen Farben erhältlichen, mehrjährigen und winterharten Ranunkeln.
Nach wie vor führt aber die Rose mit 8 Millionen verkauften Stück die Hitliste der Muttertagsblumen an. Sie werden heuer gerne in kompakten, runden Sträußen in kräftigen Farben gekauft.
Strenge Kontrollen
Primär setzen die Konsumenten und Fachgeschäfte auf inländische Blumen und Pflanzen. Ergänzt werde die österreichische Produktion vorwiegend durch EU-Ware, die ebenso den strengsten Sozial- und Umweltstandards entspreche. Importe aus Drittländern seien mit dem Gütesiegel Fair Flowers Fair Plants (FFP) versehen, welches unter scharfen Kontrollen von internationalen Gewerkschaften und Pflanzenschutzdiensten unterstützt wird.
(apa/red)
