Dass uns bloß der Tee nicht verkommt!
Englands größte Angst im Kalten Krieg
- Größte Angst bei Atomangriff in 1950ern: Kein Tee!
- Tee auf Notfallliste für einzulagernde Nahrungsmittel

Für den Fall eines Atombombenangriffs hat die britischen Notfallplaner zu Beginn des Kalten Krieges vor allem eine Sorge beschäftigt: "Ernsthafte" Engpässe beim Nationalgetränk Tee. Da bei einem Angriff damit gerechnet werden müsse, dass 75 Prozent der Tee-Vorräte radioaktiv verseucht und somit ungenießbar seien, könnten sie nicht einmal die Versorgung von wöchentlich einer Unze (28 Gramm) pro Kopf garantieren, hieß es in einem vom britischen Staatsarchiv veröffentlichten Memorandum aus den 50er Jahren.
"Bisher haben wir noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden", warnten die Planer ausdrücklich. In anderen Dokumenten listeten sie die wichtigsten Nahrungsmittel auf, die für den Notfall gelagert werden müssten. Auch dort steht Tee an prominenter Stelle.
(apa/red)
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