Mehr Durchsicht bei staatsnahen Betrieben:
VP fordert Offenlegung von Manager-Gagen
- Auch SPÖ-Rechnungshofsprecher plädiert für Klarheit
- Debatten-Anlass: Abfindung von Ex-ÖBB-Chef Huber
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In der ÖVP mehren sich die Stimmen für eine Offenlegung der Managergehälter in staatsnahen Betrieben. Der stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses, Ikrath, sagte im "Hohes Haus" (ORF), dass er sich für die Zustimmung der ÖVP einsetzen wird. Ikrath, Generalsekretär des Sparkassen-Verbandes, tritt für die Offenlegung privater Manager-Gagen - vor allem börsenotierter Unternehmen - ein.
Auch SPÖ-Rechnungshofsprecher Kräuter plädiert für die Offenlegung der Bezüge und Abfertigungen von staatsnahen Managern. Er ist zuversichtlich, noch vor dem Sommer eine Zweidrittelmehrheit für ein entsprechendes Verfassungsgesetz zu bekommen. Anlass für die Debatte ist die kolportierte Abfindung für Ex-ÖBB-Chef Huber von über 800.000 Euro. SPÖ-Gewerkschafter Haberzettl kritisiert in diesem Zusammenhang einmal mehr Verkehrsminister Faymann und meint, der Minister hätte Huber ohne Abfindung abberufen sollen. (APA/red)
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