Vorsorgeformel für die Ausbildung der Kids:
Denn oft reicht das Familienbudget nicht aus
- FORMAT: Ausbildungsvorsorge statt Bausparvertrag?
- Bildung der Kinder ist für 90% der Eltern an 1. Stelle
Finanzielle Vorsorge für alle möglichen Lebenslagen zu treffen ist eine in Österreich weit verbreitete Grundeinstellung. Besonders eifrig werden Bausparverträge bespart, auch die vor einigen Jahren mit staatlicher Förderung eingeführten Zukunftsvorsorgeprodukte für die private Zusatzpension wurden freudig angenommen. Zu diesen sehr ziel- und themenbezogenen Sparformen könnte bald eine weitere kommen: Ausbildungsvorsorge für die Kinder steht, so eine im Frühjahr durchgeführte GfK-Umfrage im Auftrag der Helvetia Versicherung, bei Österreichs Eltern hoch im Kurs.
Bildung ist demnach für 90 Prozent der heimischen Eltern die wichtigste Investition, die sie für ihre Kinder tätigen können - sogar noch knapp vor Gesundheit und Ernährung. Der nächstwichtigste Punkt: finanzielle Vorsorge. Und tatsächlich, das legen weitere Ergebnisse der Umfrage nahe, ist den Eltern auch durchaus bewusst, wie eng die beiden Aspekte Bildung und finanzielle Vorsorge miteinander verknüpft sind.
66 Prozent gaben an, der finanzielle Aufwand für die Ausbildung ihrer Kinder habe sich in den letzten drei Jahren erhöht. Und 70 Prozent sind der Ansicht, die Bildungsausgaben für die Kids werden auch in den nächsten Jahren weiter steigen. Dabei geht es um durchaus beachtliche Summen: Auf immerhin mehr als 27.000 Euro schätzen die Eltern im Schnitt die Ausbildungskosten, die sie über die Jahre hinweg für ihre Kinder aufbringen werden müssen. Ein Zehntel aller Eltern erwartet, sogar mehr als 50.000 Euro an Ausbildungskosten berappen zu müssen.
Ausbildungsvorsorge wird immer wichtiger
Kein Wunder also, dass Ausbildungsvorsorge von 87 Prozent als wichtiges oder sehr wichtiges Thema angesehen wird. Hochgerechnet planen 1,7 Millionen Österreicher, künftig Geld in die Ausbildungsvorsorge zu investieren, darunter 400.000, die bisher noch nichts in diese Richtung unternommen haben.
Vorgesorgt wird für Kinder in der Praxis auf vielerlei Art - vom Sparbuch über Bausparverträge bis hin zu der dem Enkerl zugedachten extrem langfristigen Pensionsvorsorge. Zielt man dabei auf die Ausbildung ab, ist eine Lebensversicherung mit ihrer Laufzeit, den regelmäßigen Einzahlungen und flexiblen Auszahlungen tatsächlich ein geeignetes Instrument. "Eine Versicherung kommt wirklich dem Kind zugute. Läuft ein Bausparvertrag ab, werden damit oft fällige Anschaffungen finanziert", argumentiert Manfred Pfeffer, Lebensversicherungsexperte der Allianz Versicherung. Ist das Kapital einmal vorhanden, lässt sich die Auszahlung der Versicherung an regelmäßig anfallende Schul- und Studiengebühren ebenso anpassen wie an größere Brocken wie einem Auslandssemester.
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