AUA plant nach Turbulenzen Kurswechsel: Neuer strategischer Partner bald an Bord?
- Finanzinvestor neben Al Jaber durchaus möglich
- Ötsch wenig beeindruckt von Rücktrittsforderungen

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schwer unter Druck
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verweigert Finanzierung
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AUA-Chef Alfred Ötsch
im NEWS-Interview
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Austrian-Airlines-Chef Alfred Ötsch kann sich offenbar angesichts des schwierigen Umfelds für die AUA den Einstieg eines strategischen Partners vorstellen. Der Einstieg eines Finanzinvestors schließe für die Austrian Airlines nicht aus, zusätzlich einen strategischen Partner an Bord zu nehmen, sagte Ötsch.
Die bilateralen Verträge zwischen ÖIAG und dem Investor Al Jaber seien so angelegt, dass zusätzlich ein strategischer Partner, also eine andere Airline, möglich seien. "Ob es notwendig ist, wird die weitere Entwicklung zeigen, denn das Umfeld hat sich dramatisch verändert. Es ist hier sicher an der Zeit, auch gewisse Einstellungen zu überdenken im Lichte der neuen Situation", sagte Ötsch im "ORF-Morgenjournal".
"In größeren Rahmen denken"
Wenn es gelinge, die AUA eigenständig "nachhaltig in positive Ergebnisse zu bringen", dann "brauche ich auch keinen anderen Partner". Aber "wenn aufgrund von Umfeldbedingungen" wie dem hohen Kerosinpreis, nicht mehr sichergestellt sei, auch in Krisenzeiten positiv zu bilanzieren, "dann muss man in größerem Rahmen überlegen", sagte Ötsch. "Vor dem Hintergrund der Sicherstellung der österreichischen Standortinteressen und der Marke" könne man über den Einstieg eines strategischen Partners nachdenken - zusätzlich zum Finanzinvestor.
Rücktrittsforderungen
Wenig beeindruckt gab sich Ötsch von Rücktrittsforderungen im Zuge der Hauptversammlung: Wenn der Präsident des Kleinaktionärsverbandes IVA, ,Rasinger" den Rücktritt fordere, "ist das für mich eigentlich irrelevant", sagte er.
Ötsch bestätigte, dass derzeit Verhandlungen mit dem saudi-österreichischen Investor Al Jaber stattfinden, wollte sie aber nicht kommentieren. Forderungen nach mehr Einfluss Al Jabers seien ihm nicht bekannt, die Verhandlungen würden aber auf Eigentümerebene und nicht auf Vorstandsebene geführt.
(apa/red)
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