Hillary Clinton siegt hochdünn in Indiana:
Obama sichert sich Wähler in North Carolina
- Endgültige Entscheidung erst im Parteitag im Sommer
- Bombendrohungen in drei Wahlkampfbüros in Indiana

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Nach einem dramatischen Kopf-an-Kopf-Rennen haben die US-Sender CNN und Fox News die ehemalige First Lady Hillary Rodham Clinton zur Siegerin der Präsidentschaftsvorwahl der Demokraten im US-Staat Indiana erklärt. Danach schlug Clinton ihren Kontrahenten Barack Obama nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen mit 51 zu 49 Prozent.
Mit einem klaren Sieg bei den Vorwahlen in North Carolina hat Obama seinen Anspruch auf die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten gefestigt. Obama sprach mit Bezug auf den Erfolg in North Carolina von einem Sieg über die "Politik der Spaltung und die Politik der Ablenkung". Er habe es geschafft, sich gegen eine negative Politik durchzusetzen, bei der es darum gehen, Punkte zu gewinnen und nicht Probleme zu lösen.
Obama gratuliert Clinton
Der Senator aus Illinois gratulierte seiner Konkurrentin zum Sieg in Indiana. Bei den zeitgleichen Vorwahlen in North Carolina - einem Bundesstaat, in dem mehr als ein Fünftel der Bevölkerung schwarz ist - siegte Obama deutlich. Nach ersten Berechnungen von US-Fernsehsendern kam er auf 64 Prozent der Stimmen, Clinton nur auf 34 Prozent.
Obama liegt nach Delegiertenstimmen vorne. Beide Kandidaten benötigen jedoch zum Sieg die Unterstützung der sogenannten Superdelegierten, die nicht an die Abstimmungen gebunden sind. Clinton will diese Gruppe davon überzeugen, dass sie bei der eigentlichen Wahl im November die besseren Chancen gegen den Republikaner John McCain hätte. Eine Entscheidung könnte erst auf dem Parteitag im Sommer fallen.
Bombendrohungen in Wahlkampfbüros
Die Polizei musste im US-Staat Indiana drei Wahlkampfbüros des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Barack Obama wegen Bombendrohungen vorübergehend räumen und durchsuchen. Die Bombendrohung gegen die Wahlkampfbüros in Terre Haute, Vincennes und Evansville gingen bei einem Fernsehsender in Terre Haute ein. Ein Obama-Sprecher erklärte, die Mitarbeiter hätten ihre Büros verlassen und weiter mit dem dem Handy Wähler angerufen. (apa/red)
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