Montag, 12. Mai 2008

Tornados fegten durch weite Teile der USA:
Bisher bereits 22 Todesopfer zu beklagen

  • US-Präsident Bush sprach von einem "traurigen Tag"
  • Vor allem Oklahoma, Arkansas und Georgia betroffen

Die Zahl der Opfer durch die Tornados in den USA ist deutlich gestiegen. 22 Menschen starben nach Behördenangaben in Folge einer Serie von Wirbelstürmen in den Bundesstaaten Missouri, Oklahoma und Georgia. Hunderte Menschen wurden verletzt, als die Tornados im Zentrum und im Südosten der Vereinigten Staaten Häuser verwüsteten, Autos durch die Luft wirbelten und Bäume entwurzelten.

US-Präsident Bush sprach von einem "traurigen Tag" für die betroffenen Gemeinden und versprach Nothilfe aus Bundesmitteln. Zudem bot er den Familien der Opfer an, für diese zu beten.

In Missouri erhöhte sich die Zahl der bestätigten Todesopfer von zehn auf 14, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Die Rettungs- und Sucharbeiten gingen aber weiter, außerdem seien viele der Verletzten in einem lebensbedrohlichen Zustand, sagte Sprecherin Stonner. In Oklahoma sprach die Katastrophenschutzbehörde von sieben Todesopfern. Rund 150 Menschen seien verletzt worden.

Ganze Ortschaft zerstört
Zudem erreichten die Stürme den südöstlichen Bundesstaat Georgia und töteten dort einen Menschen. Im Zentrum von Georgia wurde eine ganze Ortschaft mit 1.000 Einwohnern durch die Tornados zerstört. (APA/red)

12.5.2008 15:22