Verbliebenen mussten Häuser verlassen: Gebiet um Vulkan in Chile komplett geräumt
- "Feuerberg" hat seine Aktivitäten weiter verstärkt
- PLUS: Späktakuläre Bilder des Vulkan-Ausbruchs

·BILDER: Vulkanasche verdunkelt Himmel
Chile: Erster Ausbruch seit über tausend Jahren
Nach dem Ausbruch des Vulkans Chaitén im Süden Chiles haben die Behörden das umliegende Gebiet vollständig evakuiert. Polizisten und Soldaten zwangen die letzten noch verbliebenen rund 130 Menschen im Umkreis von 50 Kilometern um den Berg, ihre Häuser zu verlassen. Zuvor hatte der Vulkan seine Aktivitäten weiter verstärkt. Es war zu heftigen Explosionen gekommen.
Insgesamt wurden seit dem ersten Ausbruch des Vulkans seit mehreren tausend Jahren mehr als 7.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Asche des Vulkans verbreitete sich über weite Teile Südamerikas. Sie erreichte am Donnerstag auch die argentinische Hauptstadt Buenos Aires und färbte den Himmel grau, wie der Wetterdienst mitteilte. Zwei argentinische Luftfahrtgesellschaften sagten wegen schlechter Sichtverhältnisse Flüge in mehreren Städten ab.
(apa/red)
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