Selbstmordanschlag: Guantánamo-Häftling sprengt sich in Menschenmenge in die Luft
- Drei Jahre lebte Salih al-Ajmi in US-Gefangenschaft
- 37 ehemalige Gefangene unter Terror-Verdacht
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65 weitere Insassen sollen bald freikommen
·Nach 6 Jahren Haft in Guantanamo entlassen
Al-Jazeera-Kameramann ohne Anklage eingesperrt
·Guantanamo wird Spur "menschlicher"
USA wollen Häftlingen jetzt Telefonate erlauben
Ein Mann aus Kuwait, der mehr als drei Jahre im US-Gefangenenlager Guantánamo Bay verbrachte, hat nach amerikanischen Angaben in der vergangenen Woche einen Selbstmordanschlag im Irak verübt. Danach war Abdullah Salih al-Ajmi einer von mehreren Terroristen, die in der Stadt Mossul Bomben zur Explosion brachten. US-Behörden zählten Ajmi zu 37 mutmaßlichen Terroristen.
Bei den Anschlägen in Mossul sind mehr als sechs Menschen ums Leben gekommen, bestätigte US-Militärsprecher Scott Rye in Bagdad in einer E-Mail.
Den Angaben zufolge war Ajmi in Afghanistan gefangen genommen, als "ungesetzlicher feindlicher Kämpfer" in Guantánamo Bay festgehalten und 2005 nach Kuwait entlassen worden. Von dort aus sei er über Syrien in den Irak gelangt.
37 Terroristen
Laut Pentagon zählt Ajmi zu 37 ehemaligen Gefangenen, die im Verdacht stehen, sich nach ihrer Entlassung erneut Terroristen angeschlossen oder Terrorattacken begangen zu haben. Einige von ihnen seien von US-Truppen getötet worden oder selbst bei Selbstmordanschlägen ums Leben gekommen. (apa/red)
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