Spurensicherung im Verlies finalisiert: Weitere Erhebungen in kommenden Wochen
- Pläne für kommende Woche sollen gestaltet werden
- Noch rund 1.000 Quadratmeter Fläche zu untersuchen

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Im Inzest-Fall in Amstetten ist die "Spurensicherung im engeren Sinne im Verlies finalisiert". Wie Oberst Franz Polzer, Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich (LK NÖ) der APA sagte, werden Sachverständige in den kommenden Wochen am Tatort weitere Erhebungen durchführen.
Eine Anzahl an sichergestellten Gegenständen wurde nicht genannt. Details würden nicht bekanntgegeben, so Polzer. Dies erfolge unter anderem deshalb, weil viele Objekte aus dem Verlies den "privaten Lebensbereich der Opfer" betreffen, betonte der Kriminalist.
Zu Pfingsten ist für die Ermittler eine Pause angesagt, so Polzer. Nun sollen noch die Pläne für die kommenden Wochen gestaltet werden, etwa 40 bis 45 Beamte stehen derzeit bei den Erhebungen im Einsatz.
Weitere Untersuchungen
In dem aus Alt- und Neubau bestehenden Wohnhaus seien insgesamt etwa 1.000 Quadratmeter Fläche noch zu untersuchen. Umfasst davon seien Räume und ein Pool, sagte Polzer. Ermittlungen von Beamten des LK NÖ gebe es in Zukunft überdies auch im Garten oder einer Garage. Im Verlies selbst würden Installationen wie die Lüftung oder die Elektrik untersucht.
(APA/red)
