Donnerstag, 8. Mai 2008

EXKLUSIV in NEWS - jetzt spricht Josef F.:
'Wusste dauernd, dass das nicht richtig war'

  • 'Horror'-Vater baute Verlies aus 'Sicherheitsgründen'
  • 'Ist irgenwann selbstverständlich für mich geworden'

Zum ersten Mal seit das Inzest-Drama von Amstetten aufgeflogen ist, wendet sich Josef F. an die Öffentlichkeit. Über seinen Anwalt Robert Mayer übermittelte der "Horror"-Vater, der seine Tochter 24 Jahre lang in einem Kellerverlies eingesperrt und mit ihr sieben Kinder gezeugt hat, die ersten Aussagen nach seiner Verhaftung dem Nachrichtenmagazin NEWS. Demnach hat er seine Tochter nur aus "Sicherheitsgründen" eingesperrt, wie er dort exklusiv verriet.

"Elisabeth entwickelte sich nämlich so ganz anders als meine anderen Kinder, sie ging nächtelang aus, trank Alkohol ... riss sogar zweimal aus. Ich brachte sie immer wieder nach Hause zurück", erklärte der Verdächtige.

In seinen Aussagen findet sich aber auch ein Gefühl der Reue und Einsicht: "Ich wusste dauernd, während der ganzen 24 Jahre, dass das, was ich tat, nicht richtig war, dass ich verrückt sein muss, weil ich so etwas tue."

Weshalb er dieses grausame Schauspiel nicht selbst beendet hat, auch dafür hat er eine Erklärung: "Aber trotzdem konnte ich nicht raus aus meinem zweiten Leben. Wenn ich oben war, war ich ganz normal. Ich hab voll funktioniert, Geld gemacht, meine Familie gut versorgt, und ich hab bewusst nur an unten gedacht, wenn ich für meine Zweitfamilie Besorgungen zu erledigen hatte. Aber irgendwann ist das alles auch ganz selbstverständlich für mich geworden, wie eben, dass ich im Keller meines Hauses ein zweites Leben führte, dass ich dort eine zweite Frau und unsere gemeinsamen Kinder zu betreuen hatte."

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8.5.2008 00:11