"Ausnahmezustand in Amstetten beenden":
Stadt will mit Veranstaltung Zeichen setzen
- "Wir gestalten Zuversicht" am Hauptplatz der Stadt
- Mitgefühl für die Opferfamilie zum Ausdruck bringen

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Im Inzest-Fall will Amstetten mit einer Veranstaltung unter dem Motto "WIR GESTALTEN ZUVERSICHT" heute ein "deutliches Zeichen setzen". Dies berichtete Hermann Gruber, Sprecher des Bürgermeisters Herbert Katzengruber. Mit der Initiative, die um 18.30 Uhr am Hauptplatz startet, soll einerseits der "Ausnahmezustand beendet", anderseits das Mitgefühl für die Opferfamilie zum Ausdruck gebracht werden.
Bürger in Amstetten waren seit Samstag eingeladen, auf Plakaten ihre Gefühle auszudrücken. Diese werden am Mittwoch am Hauptplatz entrollt. Ab 19.00 Uhr soll es zudem zwei Ansprachen geben, erläuterte Gruber.
Mit der Veranstaltung soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass jenes Leben, das die Amstettner bis zum 27. April gekannt hätten, nun weitergehe. Außerdem soll vermittelt werden, dass die Bürger "nicht als Gemeinschaft versagt haben", betonte Gruber. Die schrecklichen Vorgänge seien auf die Handlungen einer Einzelperson zurückzuführen.
"Wir wollen ein Zeichen setzen, es geht jetzt weiter", sagte Gruber. Amstetten verfüge über ein positives wirtschaftliches und menschliches Umfeld und habe sich "gut entwickelt", so der der Sprecher des Bürgermeisters. Die Veranstaltung gelte auch den Opfern. Diesen soll noch einmal Mitgefühl ausgedrückt werden, erläuterte Gruber.
(apa/red)
