7 Prozent weniger Straftaten in Österreich:
Jedoch Anstieg von Kinderpornographie
- Aufklärungsquote von 38,4 Prozent bleibt gleich
- 2008: Bisher 185.632 Straftaten zur Anzeige gebracht

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Die Kriminalität ist in den Monaten Jänner bis April 2008 im Vergleich zum Vorjahr österreichweit um 6,9 Prozent zurückgegangen, teilte das Innenministerium mit. Wurden im vergangenen Jahr noch 199.450 Straftaten zur Anzeige gebracht, waren es heuer 185.632. Die Aufklärungsquote von 38,4 Prozent konnte im Vergleich zum Vorjahr (38,6 Prozent) praktisch gehalten werden.
Eine Zunahme von Straftaten war in den vergangenen Jahren im Bereich Kinderpornografie zu verzeichnen. Durch das vermehrte Verwenden von Internet ist ein globaler Anstieg zu beobachten. In Österreich wurden im Jahr 2007 insgesamt 504 Personen angezeigt, 2006 waren es 240. Diese Anzeigen waren das Ergebnis von internationalen Operationen im Bereich der Bekämpfung der Kinderpornografie mit Interpol, Europol, FBI usw.
Sittlichkeitsdelikte machen in Österreich mit 0,68 Prozent Anteil nur einen kleinen Teil an der Gesamtkriminalität aus. Die Aufklärungsquote dabei ist mit 77,7 Prozent sehr hoch. Laut Innenministerium hänge dies mit modernen Ermittlungsmethoden, wie den Einsatz von DNA, zur Ausforschung von Tätern zusammen. Im Jahr 2007 wurden insgesamt 4.037 Sittlichkeitsdelikte angezeigt und 3.137 aufgeklärt. Dabei wurden 3.494 Täter/Mittäter ausgeforscht. Besonders hervorgehoben wird in dem Bericht des Innenministeriums der Rückgang an Straftaten in den von der Schengenöffnung betroffenen Bundesländern. (APA/red)
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