Kluge Köpfe kosten: Österreicher bezahlen monatlich 100 Euro für Bildung der Kinder
- Studie: Am meisten machen Bücher und Hobbies aus
- Gesamtkosten werden auf 28.000 Euro eingeschätzt

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Das Bildungssystem in Österreich auf einen Blick
Die Österreicher geben im Schnitt monatlich rund 100 Euro für die Ausbildung der Kinder aus. Das entspricht rund einem Drittel der durchschnittlichen monatlichen Gesamtausgaben für Kinder (326 Euro), wie eine Studie von GfK für die Versicherungsgruppe Helvetia zeigt, die in Wien präsentiert wurde. Insgesamt schätzen die Österreicher die Gesamt-Ausbildungskosten für ihr Kind bzw. ihnen nahe stehende Kinder auf knapp 28.000 Euro. Für die Studie wurden 500 Österreicher im Alter von 20 bis 75 Jahren befragt, 347 davon hatten eigene Kinder unter 25 Jahren.
Ein Drittel der Befragten gab dabei an, bis zu 100 Euro monatlich für die Ausbildung von Kindern springen zu lassen, weitere 13 Prozent kamen auf 100 bis 200 Euro, zwölf Prozent auf 200 bis 500 Euro und vier Prozent auf mehr als 500 Euro. 40 Prozent zahlten nichts bzw. machten keine Angaben (vor allem jene ohne Kinder).
Die finanziellen Schwerpunkte bei der Ausbildung liegen bei den "Basics": Je 31 Prozent nannten als Schwerpunkte "Lernbehelfe, Schul- bzw. Lehrbücher" sowie "Hobbies (Sport-, Musikalische Ausbildung)", 29 Prozent "Schul- und Studiengebühren" und 28 Prozent "Sport- oder Projektwochen". Mit neun Prozent weit abgeschlagen liegt die Nachhilfe bzw. Lernkurse.
Unterstützung auch auf Hochschule
Bei den Gesamtkosten ergibt sich ein zweigeteiltes Bild: Zwölf Prozent erwarten an Gesamt-Ausbildungskosten für die Kinder nur bis zu 1.000 Euro, weitere 16 Prozent zwischen 1.000 und 10.000 Euro. 26 Prozent rechnen dagegen mit 10.000 bis 50.000 Euro, zehn Prozent mit mehr als 50.000 Euro. 37 Prozent machten keine Angaben - wiederum vor allem jene ohne Kinder. Die Dauer der Unterstützung für Ausbildungsmaßnahmen ist ebenfalls unterschiedlich: Ein Prozent der Befragten hat vor, seine bzw. nahe stehende Kinder nur bis zum Pflichtschulabschluss zu unterstützen. Immerhin sieben Prozent wollen dies bis zu einem Lehrabschluss tun, 14 Prozent bis zur Matura. 48 Prozent wollen bis zum Abschluss eines Hochschulstudiums etwas springen lassen, 24 Prozent auch noch nachher.
Die Helvetia bietet mit "Clevestino" nun eine "Ausbildungsvorsorge" an. Die fondsgebundene Lebensversicherung ist ab der Geburt eines Kindes abschließbar. (apa/red)
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