Nur "kleine Schritte" in der Schulreform: Grüne kritisieren fehlenden Änderungswillen
- Bildungssprecher: Was kommt nach der Ära Gehrer?
- Senkung der Klassenschülerzahlen sind nur Richtwert
·Schulreform: Hahn- Umfrage ärgert SPÖ
Schüler deklarieren sich
klar gegen Gesamtschule
·Erneut Hürden bei der Schulreform
"Mitbestimmung" der Be- teiligten von ÖVP gewollt
·Gleiche Regeln für alle bei Schulversuch
Hahn fordert von Kanzler
Ordnung in SPÖ-Reihen
·'Vision' der Experten
zur Schule präsentiert
Mehr Individualisierung, Schulnoten sollen bleiben
·KLICKEN: Die besten Schulen für die Kids
NEWS-Serie, Teil 4: Top- Volksschulen Österreichs
"Mit Sicherheit um keine große Schulreform" handelt es sich nach Ansicht des Grünen Bildungssprechers Dieter Brosz bei den von Unterrichtsministerin Claudia Schmied zuletzt vorgeschlagenen Maßnahmen. "Es sind einige kleine Schritte nach vorne", so Brosz in einer Aussendung - "angesichts des bildungspolitischen Kahlschlags unter der Ära Gehrer aber eindeutig zu wenig".
So sei von der von der SPÖ versprochenen Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen an allen Schulen nur ein Richtwert an den Pflichtschulen und Gruppenteilungen an den berufsbildenden Schulen geblieben. Wenn aus Raumgründen eine flächendeckende Senkung nicht möglich sei, müssen die Schulen zumindest die vollen Personalressourcen zum Ausbau des Gruppen- und Förderunterrichts erhalten, so Brosz. Dafür müsste das Bildungsbudget aber jetzt deutlich erhöht werden. Bei der Frühförderung verlangen die Grünen einen verpflichtenden Kindergarten für Fünf- und Sechsjährige, der gratis ist.
Für SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser stimmen dagegen Inhalt und Tempo. "Wir befinden und bei der Umsetzung des Regierungsprogramms voll im Plan", so Niederwieser in einer Aussendung. (APA/red)
Kinderschänder07:53
33 FestnahmenErmittlungen führen zu groß angelegter Aktion gegen mutmaßliche Pädophile
Weltnichtrauchertag 201208:03
38 Prozent rauchenUmfrage in Österreich: Ein Drittel davon greift regelmäßig zum Glimmstengel
