Großes Preisgefälle bei Autos in der EU: Österreich liegt über dem Durchschnittspreis
- Studie der EU-Kommission zeigt große Unterschiede
- Tschechien am teuersten und Dänemark am billigsten

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Österreich ist kein billiges Pflaster für Autokäufer. Laut einer aktuellen Untersuchung der EU-Kommission liegen die Autopreise vor Steuern in Österreich über dem EU-Schnitt. Das teuerste Land in der Eurozone ist laut Untersuchung Deutschland, wo für 27 der 87 untersuchten Modelle die höchsten Preise fällig sind. Am billigsten sind die Neuwagen hingegen in Finnland, gefolgt von Griechenland und Slowenien.
Innerhalb der EU-27 sind die Autos in Tschechien am teuersten. Hier liegen die Preise 10,8 Prozent über dem EU-Schnitt und 4,5 Prozent über den deutschen Preisen. Das billigste Land in der gesamten EU ist Dänemark, wo die Neuwagen um 4,4 Prozent günstiger als in Finnland sind. Stichtag der Untersuchung war der 1. Jänner 2008.
Laut Untersuchung haben die Verbraucher von den stabilen Autopreisen profitiert. In Österreich seien die Preise für Neuwagen (diesmal inklusive Steuern) innerhalb eines Jahres um 0,9 Prozent gestiegen, während die Inflation um 3,1 Prozent gewachsen sei. Rückgänge habe es innerhalb der Eurozone unter anderem in Spanien (- 0,8 Prozent) und Griechenland (- 1,8 Prozent) gegeben. EU-weit habe es den größten Preisrückgang in Estland gegeben (- 5,6 Prozent). An zweiter Stelle liegt laut Untersuchung Dänemark (- 2,7 Prozent).
(apa/red)
