Nachhilfe für Lehrer bei Internet-Angriffen: Cyberbullying als Problem für Pädagogen
- Schüler sind Lehrern bei Internettechnologien voraus
- Neues Videoportal will Lehrern Umgang erleichtern

·Je gebildeter, desto mehr E-Mail-Nutzung
Bildungsgrad beeinflusst Gebrauch des Internets
·Cyber-Mobbing mit dramatischem Ausmaß
Vor allem Schüler und
Jugendliche als Opfer
·Mobbing britischer Lehrkräfte im Internet
London appelliert an Betreiber von Webseiten
Schüler sind ihren Lehrern beim Umgang mit Internet-Technologien oft weit voraus. Immer öfter findet sich daher auch der ein oder andere Scherz auf Kosten der Pädagogen auf Community-Sites oder Videoportalen. Wie sie sich unter anderem gegen das elektronische Mobbing - genannt Cyberbullying - wehren können, dabei soll die Internetseite http://teachtoday.eu helfen. Sie wurde vom Verbund Europäisches Schulnetz, einem Zusammenschluss von 28 europäischen Bildungsministerien, ins Leben gerufen.
Teachtoday.eu zeigt den Lehrern mögliche Risiken des Web 2.0 und gibt Tipps, wie diese ihren Schülern die notwendigen Fähigkeiten, Hilfsmittel und Sicherheitsmaßnahmen vermitteln können. In vier großen Blöcken werden Themen wie "Suche im Internet", "Datenschutz und persönliche Sicherheit", "Gesundheit und Wohlbefinden" sowie "Internet- und Handy-Bullying" behandelt. Ebenso werden gängige Begriffe aus der Welt des Internets, wie zum Beispiel Video-Communitys, Blogs, Foren oder Wikis mit Hilfe von einfachen Beschreibungen erklärt. Die Website bietet zudem Konzepte für Unterrichtsstunden, die das Thema altersgerecht aufbereiten.
(apa/red)
