Treibstoffpreise hoch wie noch nie: Diesel
und Eurosuper um 3,2 Cent pro Liter teurer
- Beide Treibstoffe um genau denselben Betrag höher
- ARBÖ übt scharfe Kritik an Preispolitik der Ölindustrie

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Deutschland stoppte seine Biosprit-Verordnung
Der Wonnemonat Mai hat den Autofahrern bisher wenig Sonnenschein gebracht. Über den 1. Mai wurden Diesel und Eurosuper im Schnitt gleich um 3,2 Cent pro Liter teurer. Der ARBÖ verweist "auf den kuriosen Umstand, dass Diesel und Eurosuper um haargenau denselben Betrag angestiegen sind". Diesel kostet im Durchschnitt 1,302 Cent pro Liter und bricht damit alle Rekorde.
Ebenso stellte Eurosuper mit 1,286 Euro einen neuen Rekordwert auf. Auch bei den Höchstpreisen wurden bisherige Grenzen gesprengt: So kostete ein Liter Diesel letztens auf der letzten Autobahntankstelle vor der Brenner-Grenze fast 1,40 Euro (genau: 1,394 Euro). Damit ist Diesel auf der Autobahn in Österreich gleich teuer wie auf der italienischen Seite des Brenners, wo dieselbe Mineralölfirma für Diesel 1,40 Euro verlangte. "Interessanterweise ist Diesel in Italien noch um zwei Cent billiger als Eurosuper. In Österreich ist es umgekehrt: Seit 21. März 2008 kostet Diesel im Schnitt mehr als Eurosuper", so der ARBÖ.
Der Automobilclub kritisierte heute einmal mehr die Preispolitik der Ölindustrie: "Dass die Mineralölkonzerne das Auf und Ab auf den Öl- und Produktenmärkten konsequent ausnutzen, um ihre eigenen Profite auf Kosten der Autofahrer zu steigern, zeigt ein Blick in die Quartalsberichte. So erreichten zwei Mineralölkonzerne allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Gewinn von 17 Mrd. Dollar." (apa/red)

