Explosion der Energiepreise in privaten Haushalten: Kosten stiegen um 13,8 Prozent
- Diesel um fast 30 Prozent teurer als im März 2007
- Anhaltende Preissteigerung bei Treibstoff und Heizöl

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Die Energiepreise für die privaten Haushalte sind im März 2008 im Vergleich zum März 2007 um 13,8 Prozent gestiegen, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex (VPI) hatte sich um März um 3,5 Prozent erhöht. Verantwortlich für den Anstieg bei den Energiekosten waren vor allem die enormen Preissteigerungen bei Treibstoffen von insgesamt 26,31 Prozent, wobei Diesel sogar um fast 30 Prozent teurer war und Heizöl um 29,1 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat Februar 2008 waren die Energiepreise für die privaten Haushalte im März 2008 um 2,6 Prozent höher.
Superbenzin war im März 2008 im Vergleich zum März 2007 um 22 Prozent teurer, Normalbenzin um 24,6 Prozent und Diesel um 29,8 Prozent. Der Preis für Heizöl stieg um 29,1 Prozent. Im Monatsvergleich März 2008 zu Februar 2008 stieg der Preis für Superbenzin und Normalbenzin um je 3,3 Prozent, jener für Diesel um 4,5 Prozent.
Strom wurde im Jahresvergleich um 0,7 Prozent teurer und blieb im Monatsabstand unverändert. Gas verbilligte sich gegenüber März 2007 um 0,6 Prozent und blieb gegenüber Februar ebenfalls unverändert.
Die Preise für feste fossile Brennstoffe legten im Vergleich zum März 2007 um 2,1 Prozent zu. Brennholz verbilligte sich um 1,9 Prozent, Holzbriketts um 9 Prozent. Der Preis für Fernwärme erhöhte sich um 1,2 Prozent. Im Monatsvergleich stiegen die Preise für feste fossile Brennstoffe um 1,1 Prozent und für Fernwärme um 0,1 Prozent. Brennholz war im März 2008 um 0,2 Prozent billiger als im Februar 2008, der Preis für Holzbriketts sank um 1,3 Prozent.
Der Rohölpreis der Marke UK-Brent überschritt im März 2008 erstmals die 100-Dollar-Marke. Durchschnittlich kostete ein Barrel der Sorte Brent 103,66 Dollar (65,20 Euro), so die Energieagentur. (apa/red)

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