Modus der Eishockey-WM in Kanada
In den Gruppenspielen (Vorrunde, Zwischenrunde) gibt es keine Unentschieden. Ein Sieg in der regulären Spielzeit zählt drei Punkte, der Verlierer geht leer aus. Steht es nach 60 Minuten unentschieden, folgt eine fünfminütige Verlängerung (4 gegen 4). Falls auch da keine Entscheidung fällt, wird der Sieger in einem Penalty-Schießen ermittelt. Jede Mannschaft erhält einen Punkt, der Sieger der "Overtime" oder eines Penalty-Schießens bekommt einen Extra-Punkt. Bei Punktgleichheit von zwei oder mehreren Mannschaften in der Gruppenphase gelten zunächst die direkten Duelle, danach die Tordifferenz aller Spiele und die Anzahl der erzielten Tore.
Die k.o.-Phase (ab Viertelfinale) wird ebenfalls in Verlängerung (maximal zehnminütige Verlängerung "Sudden Victory Overtime"; im Finale 20 Minuten) oder Penaltyschießen entschieden.
Aus der Gruppenphase steigen die ersten drei Mannschaften jeder Gruppe in die Zwischenrunde (in der selben Stadt der Vorrunde) auf und nehmen die Punkte aus den Spielen gegen die Mit-Aufsteiger mit. Aus den zwei Zwischenrunden-Gruppen qualifizieren sich jeweils die besten vier Mannschaften für das Viertelfinale, in dem erstmals die vier Aufsteiger aus der selben Zwischenrunden-Gruppe im K.o.-System aufeinandertreffen.
Die vier Gruppenvierten der Vorrunde spielen eine Relegation, die erstmals seit der WM in Wien 1996 im "best of three"-Modus (4A-4D, 4B-4C) gespielt wird. Die zwei Absteiger werden bei der WM 2009 in der Schweiz (Zürich und Bern) durch die beiden Aufsteiger Österreich und Ungarn ersetzt.
(apa/red)
