Horrorunfall beim F1-Rennen in Barcelona:
Heikki Kovalainen verlor kurz Bewusstsein
- Finne mit über 200 km/h in Reifenstapel gekracht
- Musste 26-faches seines Körpergewichts aushalten

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McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh hat bestätigt, dass der beim Großen Preis von Spanien verunglückte Silberpfeil-Pilot Heikki Kovalainen kurzzeitig bewusstlos war. Schon kurz nach dem Unfall, bei dem der Finne mit weit über 200 Stundenkilometern von der Strecke abgekommen und in einen Reifenstapel auf dem Circuit de Catalunya gekracht war, sei Kovalainen aber schon wieder bei klarem Verstand gewesen, sagte Whitmarsh in einem von dem Formel-1-Rennstall verbreiteten Interview.
Die Untersuchungen in einem Krankenhaus hätten zudem bestätigt, dass Kovalainen sich keine Brüche oder andere signifikante Verletzungen zugezogen habe, erklärte Whitmarsh. "Das ist eine extrem gute Nachricht", sagte er. Kovalainen soll nach seinem Unfall auch schon wieder Scherze gemacht haben. "Das ist ziemlich typisch", meinte Whitmarsh.
Sein Pilot war bei dem Unfall extremen Belastungen ausgesetzt. Wie das Fachmagazin "auto, motor und sport" auf seiner Internetseite berichtete, sei Kovalainen einer Verzögerung von 26 g ausgesetzt gewesen, das heißt, dass er das 26-fache seines eigenen Körpergewichts auszuhalten hatte. Ursache für den Unfall war Whitmarsh zufolge eine defekte Felge.
Kovalainen war nach seinem Unfall in der 22. Runde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden. Dort wurden weitere Untersuchungen vorgenommen. Am Telefon hatte er rund drei Stunden nach seinem Crash Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug gesagt: "Ich fühle mich durchgeschüttelt." (apa/red)
