Klimaschutz beschäftigt UNO: Ureinwohner fordern Mitspracherecht bei Maßnahmen
- Vertreter fordern eine Stimme für indigene Völker
- Befürchtung: Stämme könnten umgesiedelt werden
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Vertreter der weltweit rund 370 Millionen Ureinwohner haben ein Mitspracherecht bei den Entscheidungen zum Klimaschutz gefordert. Bei internationalen Programmen zum Kampf gegen den Klimawandel, von denen sie betroffen seien, müssten die "indigenen Völker eine Stimme" erhalten, erklärten die rund 3.000 Delegierten des ständigen UNO-Forums für indigene Angelegenheiten.
Als Beispiel nannten sie den neuen Klimafonds der Weltbank (FCPF), der Maßnahmen zur Erhaltung der Tropenwälder finanziert. Bei den FCPF-Projekten müsse sichergestellt werden, dass die Ureinwohner nicht umgesiedelt oder gar aus ihren Stammesgebieten verjagt würden, hieß es in der Erklärung weiter. Die Vorsitzende des UNO-Forums, Victoria Tauli-Corpuz, erinnerte unter Berufung auf einen Weltbank-Bericht daran, dass die Ureinwohner den geringsten ökologischen Schaden anrichteten, häufig jedoch am härtesten vom Klimawandel betroffen seien.
(apa/red)
