Scharfe Kritik an Konkurrentin: Obama wirft Hillary Clinton "Cowboy"-Diplomatie vor
- Umstrittene Drohungen an den Iran "Säbelrasseln"
- Derartiger Stil müsse mit Bush ein Ende haben

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Barack Obama hat seiner innerparteilichen Rivalin Hillary Clinton wegen ihrer umstrittenen Drohung an den Iran Säbelrasseln vorgeworfen. Die USA müssten der Welt auch durch die Wortwahl signalisieren, dass die "Cowboy"-Diplomatie von Präsident George W. Bush ein Ende habe, sagte Obama in einem Fernseh-Interview.
Clinton hatte dem Iran im Falle eines Atomschlages gegen Israel mit der "völligen Vernichtung" gedroht - eine Äußerung, die sie danach in einem Interview verteidigte. Der Iran hatte sich bei den Vereinten Nationen über die "Provokation" beschwert.
Die iranische Führung gibt nach Einschätzung von Beobachtern US-Senator und Clinton-Konkurrenten Obama den Vorzug, auch wenn sie dies nicht offen zugibt. Obama schlägt weniger scharfe Töne gegen Teheran an. In einem Interview sagte Obama gleichwohl, dass er im Falle seiner Wahl keine Option - also auch nicht die militärische - vom Tisch nehmen wolle, um den Iran am Bau und dem Gebrauch von Nuklearwaffen zu hindern.
(apa/red)
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