Anschlag auf Moschee: Blutige Gefechte nach Attentat auf Gebetshaus in Jemen
- Drei Soldaten wurden bei Kämpfen tödlich verwundet
- 18 Menschen bei Bombenanschlag in Moschee getötet
Einen Tag nach dem Bombenanschlag nahe einer Moschee im Jemen sind im Norden des südarabischen Landes heftige Gefechte zwischen Regierungstruppen und schiitischen Rebellen entbrannt. Dabei kamen nach Berichten aus der Provinz Saada mindestens drei Soldaten ums Leben. Auch vier Aufständische seien getötet worden.
Die auf einem Motorrad befestigte Bombe war im Zentrum der Provinzstadt Saada detoniert, als die Gläubigen nach dem Freitagsgebet von der Moschee auf die Straße strömten. Ziel des Anschlages soll ein örtlicher Armeekommandant gewesen sein, der die Attacke jedoch unversehrt überlebte. Etwa 18 Menschen sollten getötet worden sein, rund 50 wurden verletzt.
Augenzeugen berichteten von schweren Kämpfen in Haidan nahe Saada. Aufständische hätten eine Armeepatrouille angegriffen und drei Soldaten getötet. Zwei weitere Militärs seien verletzt worden. Später hätten Soldaten an einem Kontrollpunkt das Feuer auf ein Fahrzeug der Rebellen eröffnet und vier Insassen getötet. Auch aus anderen Teilen der Provinz Saada wurden Kämpfe gemeldet.
(apa/red)
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