Sonntag, 4. Mai 2008

Tochter in Verlies massiv eingeschüchtert: Drohte Josef F. den Opfern mit Vergasung?

  • Pleitegeier schwebt über Elisabeth F. und den Kindern
  • Schlechte Geschäfte erschweren Start ins neue Leben

Im Inzestfall von Amstetten werden immer mehr Details bekannt. Demnach soll Josef F. seine Opfer im Verlies massiv eingeschüchtert haben. Der Inzest-Verdächtige hat seiner Tochter und den Kindern gesagt, dass nur er eine Funkfernsteuerung bedienen könne. Falls ihm im Keller etwas zustoßen sollte, würden sie alle sterben. Außerdem würde über einen automatischen Mechanismus Gas in die Räumlichkeiten strömen, das tödlich wirkt, gab der Leiter des Kriminalamtes Niederösterreich Polzer in einem Radio-Interview bekannt.

Derzeit wird laut ORF-Berichten untersucht, ob Josef F. diese Drohung auch in die Wahrheit hätte umsetzen können.

Josef F. pleite?
Laut Zeitungsberichten kämpfen die Opfer von Josef F. in ihrer neu erlangten Freiheit nicht nur mit den psychischen und physischen Folgen der Gefangenschaft. Auch finanziell steht die Familie vor einem Trümmerhaufen. Laut "Kurier"-Berichten droht Elisabeth F. und ihren Kindern trotz Immobilienbesitzen des Vaters eine Pleite. Schlechte Geschäfte machen es den Opfern noch schwerer, in ihr neues Leben zu starten.

(red)

4.5.2008 12:13