"Nicht außergewöhnlich": Keller-Ausbau wurde 1978 vom Bürgermeister genehmigt
- "Versteckter Eingang sei nicht verdächtig gewesen"
- Nach 1978 könnte es noch Zubauten gegeben haben

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·Unterkellerter Zubau wurde 1978 genehmigt
Baubehörde: Geheim-
Zugang nicht verdächtig
Für den Keller, den der 73-Jährige Josef F. zu einem Verlies für seine Tochter und drei mit ihr gezeugten Kindern gemacht hat, gab es bereits in den 70er Jahren eine Baubewilligung. Zuständige Behörde war die Stadt Amstetten. Konkret wurde am 31. Oktober 1978 eine "Errichtung eines unterkellerten Zubaus" genehmigt.
"In unseren Unterlagen ist aber nicht explizit von einem Schutzraum die Rede", sagte Bürgermeister-Sprecher Hermann Gruber der APA. Wegen des "Kalten Krieges" sei für die damalige Zeit dieses Bauvorhaben jedoch kein außergewöhnliches Ansinnen gewesen.
Versteckte Türe nicht verdächtig
Am 26. Juli 1983 wurde nach Besichtigung durch die Baubehörde Amstetten die Benützungsbewilligung für den unterkellerten Zubau ausgesprochen. Dass dieser Zubau durch eine kleine Türe verschlossen und versteckt angelegt war, sei nicht weiter verdächtig gewesen, weil man Schutzräume eher unauffällig anlegt, wie der Bürgermeister betonte.
Keller wurde weiter ausgebaut
"Ob der Keller jetzt noch so ausschaut wie damals, wissen wir nicht genau", sagte Gruber. Nach Auftauchen der Bilder in den Medien habe man sich die alten Baupläne noch einmal angeschaut. "Wir sind der Meinung, dass etwas zugebaut worden ist." (red)
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