Seniorin in Salzburg Opfer eines Mordes: Nach Brand in Wohnung tot aufgefunden
- Obduktion der Leiche bestätigte Gewaltverbrechen
- Fahndung nach einem etwa 35-jährigen Mann läuft

Die Salzburger Polizei ermittelt in einem Mordfall: Die Obduktion der Leiche einer 69-jährigen Pensionistin, die bei einem Brand tot in ihrer Wohnung in Salzburg-Liefering gefunden worden war, bestätigte den Verdacht, dass sich ein Gewaltverbrechen ereignet hatte. "Die Frau wurde erdrosselt", so Kriminalist Christian Voggenberger.
"Wir müssen von einem Mord ausgehen", erklärte der Kriminalpolizist. Der genaue Todeszeitpunkt steht nicht fest. Die Frau war in Begleitung eines etwa 35-jährigen Mannes nach Hause gekommen, haben Zeugenbefragungen ergeben. Das ungleiche Paar war im Stiegenhaus beobachtet worden und gemeinsam in die Wohnung gegangen. Zuvor war die Pensionistin mit dem Mann aus einem Taxi gestiegen. Die Polizei fahndet nach einem etwa 35-jährigen, fast kahlen Mann. Die Kriminalpolizei hofft, dass sich jener Taxifahrer, der das Paar in die Stauffeneggstraße gefahren hat, als Zeuge meldet.
Bewohnerin alarmierte Feuerwehr
Eine Bewohnerin des Hauses hatte die Feuerwehr alarmiert. Sie hatte starken Brandgeruch im Haus wahrgenommen. Als die Feuerwehr eintraf und die Wohnung der Pensionistin im Erdgeschoß öffnete, schlug den Einsatzkräften der Rauch eines Glimmbrandes entgegen. Auf einem Couchbett entdeckten sie die leblose Frau. Wiederbelebungsversuche durch den Notarzt blieben erfolglos.
Für die Polizei stellte sich der Fall rasch als mögliches Verbrechen dar. Die tote Frau hatte im Gesichtsbereich und über den Mund ein Tuch und war nur halb bekleidet. Eine technisches Gebrechen als Brandursache schließen die Kriminalisten aus.
(apa/red)
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