Beim Bart des Kaisers! Auf einer Auktion erzielten Franz Josephs Bart Rekordpreis
- Familie Plachutta bekam bei 6.900 Euro den Zuschlag
- Haare und Nägel waren mit 1900 Euro noch günstig

Sein üppiger Bart war das Markenzeichen von Kaiser Franz Joseph. Nach seinem Tod wurden Barthaare in einen verglasten Stellrahmen mit Kaiserkrone gesteckt und aufbewahrt. Jetzt wurden sie auf einer Auktion im Wiener Dorotheum zu einem Rekordpreis versteigert.
Der Streit um des Kaisers Bart führte bei den Bietern zu einem ordentlichen Preisanstieg: Kaiserhaus-Auktion im Wiener Dorotheum wurden Barthaare von Kaiser Franz Joseph, die mit einem Schätzwert von 1.200 bis 2.400 Euro angeboten wurden, erst um 6.900 Euro zugeschlagen. Die Wiener Gastronomen-Familie Plachutta konnte ihre bedeutende Kaiserhaus-Sammlung noch um einige andere Devotionalien vergrößern.
Auch die persönliche Manöveruhr (14.900 Euro), die persönliche Taschenuhr (7.500 Euro), sowie die Reiseschreibgarnitur des Kaisers (21.000 Euro) wurden laut Aussendung des Auktionshauses hoch gesteigert. Vom Leibkammerdiener des Kaisers waren neun Kuverts beschriftet, in denen sich Haare und ein Nagel des Kaisers befanden (1.900 Euro).
Rosenkranz um 7.500 Euro
Der persönliche Rosenkranz von Kaiserin Elisabeth wurde um 7.500 Euro versteigert, eine Rose vom Sterbelager der Kaiserin in verglastem Rahmen mit Kaiserkrone und Datumsband "10. September 1898" erreichte 3.200 Euro. Die zwei am höchsten gesteigerten Erinnerungsstücke stammten allerdings aus dem einstigen Besitz des Kronprinzen Rudolf: Eine Kinderschreibgarnitur fand um 32.000 Euro, ein persönliches "Pic-Nic-Set" um 41.800 Euro neue Besitzer. (apa/red)
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