Montag, 21. April 2008

Rasches Abnehmen mit dem Feigenkaktus:
Neue Schlankheitspille auf pflanzlicher Basis

  • Raschr Gewichtsverlust von fünf Kilo in sechs Wochen
  • Sanfte Therapie zum Vorbeugen gegen Übergewicht

Der in Lateinamerika als "Brot der trockenen Gegenden" bekannte Feigenkaktus soll helfen, dass das täglich Brot der Österreicher sich nicht an den Hüften anlegt: Die neue Schlankheitspille "Liposinol" bedient sich den positiven Eigenschaften des "Opuntia ficus indica", der aufgrund seiner Genügsamkeit in vielen Gegenden wie Unkraut wächst.

Die Pflanze soll als "Fettfänger" agieren und auch das Sättigungsgefühl fördern.

Noch zu erproben
Geht es um die Verdauung, beschäftigt Fett den Körper am meisten. Über spezielle Enzyme der Bauchspeicheldrüse, die Lipasen, müssen Fette in Triglyceride und Fettsäuren aufgespalten werden. Gallesäuren fördern durch Bildung wasserlöslicher Micellen (Transport-Aggregate für Fett) die Passage durch die Dünndarm-Schleimhaut in die Lymphwege. Die neue Schlankheitspille soll helfen, dass vom Körper weniger Fett aufgenommen wird: "Dabei wird nicht wie bei anderen Produkten die Spaltung des Fettes gehemmt, sondern in einem Fett-Ballaststoff-Komplex gebunden und dann ausgeschieden", sagte der Grazer Gastroenterologe Günter Krejs. "Größere Erfahrungen in Österreich sind erst notwendig", der Mediziner erklärte die Pille aber als "sanfte Therapie" für "jeden, der übergewichtig ist oder nicht werden will".

Versteckte Fette
Der Ernährungsmediziner Christian Matthai sprach sich für "Liposinol" aus, weil "viele Menschen nicht wissen, wo überall versteckte Fette enthalten sind. Denn selbst wenn wir den Eindruck haben, gar kein Fett zu uns zu nehmen, enthält die Nahrung reichlich genug davon." Die Pille unterstütze vor allem stark übergewichtige Patienten, mehr Kontrolle über ihren Fettkonsum zu haben. Die Pille wird nach dem Essen eingenommen, im optimalen Fall sprechen die Mediziner von einem Gewichtsverlust von fünf Kilo in sechs Wochen. (apa/red)

21.4.2008 09:25