Montreal und Detroit im Halbfinale voran:
Nach knappen 4:3-Heimsiegen in Führung
- Canadiens besiegen Philadelphia erst in der Overtime
- Detroit gerät nach 4:1-Führung noch unter Druck

Montreal und Detroit haben in ihrem ersten Spiel der best-of-seven-Serie im Conference-Halbfinale der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL jeweils knappe 4:3-Heimsiege eingefahren. Die Canadiens mussten gegen Philadelphia in die Verlängerung, wo Tom Kostopoulos nach 48 Sekunden den entscheidenden Treffer erzielte. Die Red Wings gerieten nach einer 4:1-Führung gegen Colorado in Finish noch unter Druck.
21.237 Fans fanden sich im ausverkauften Heimstadion der Montreal Canadiens bereits mit einer Niederlage zum Serienstart ab, als Alex Kowalew mit seinem Powerplay-Tor 29 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit den Ausgleich für die Kanadier besorgte. Bereits zuvor hatte der Russe eine Führung der Flyers egalisiert. Kostopoulos sorgte noch in der ersten Overtime-Minute mit einem Rebound-Tor für die Entscheidung.
In Detroit trafen die Red Wings im ersten Drittel gegen Colorado dreimal, gingen nach dem 0:1 sogar 4:1 Führung. Der Schwede Johan Franzen steuerte zwei Treffer bei. Noch im zweiten Spielabschnitt kam Avalanche auf 3:4 heran, zu mehr reichte es für die Gäste allerdings nicht mehr.
Ergebnisse der NHL-Conference-Halbfinali
(best-of-seven-Serie):
Eastern Conference:
Montreal Canadiens - Philadelphia Flyers 4:3 n.V. - Stand in der Serie: 1:0
Western Conference:
Detroit Red Wings - Colorado Avalanche 4:3 - Stand in der Serie: 1:0
(apa/red)
