Montag, 21. April 2008

Rapid-Spieler durften Nacht durchfeiern:
Ausnahmsweise drückte Pacult ein Auge zu

  • Hütteldorfer feiern 32. Meistertitel bis in die Puppen
  • Meister-Coach sagt Montags-Training kurzerhand ab

Zu besonderen Anlässen drückt sogar der gestrenge Peter Pacult einmal ein Auge zu. Der Trainer des frischgebackenen österreichischen Fußball-Meisters SK Rapid gab seinen Kickern am Montag frei, damit sich Steffen Hofmann und Co. ruhigen Gewissens der Zelebrierung ihres Triumphs bis in die frühen Morgenstunden widmen konnten. "Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, zu trainieren", so Pacult.

Der Coach selbst verzichtete auf eine Teilnahme an den nächtlichen Feierlichkeiten, kündigte aber an, sich nach dem abschließenden Saisonspiel am Samstag in Ried mit der Mannschaft "vielleicht bei Kaffee und Kuchen" zusammenzusetzen.

Bier und Sekt in Strömen
Seinen Spielern war nach dem Altach-Match freilich nach Konsumation anderer Genussmittel zumute. Schon in der Kabine flossen Bier und Sekt, ehe die Meisterschale - provisorisch mit einem grünen Papier mit der Aufschrift "Rapid - Meister 2007/08" versehen - aus den Katakomben des Hanappi-Stadion getragen wurde. "Es ist einfach ein geiles Gefühl, die Schale in Händen zu halten", jubelte Goalie Helge Payer.

"Diesmal ist es schöner"
Hofmann musste seinen zweiten Titel mit den Grün-Weißen nach 2005 ("vielleicht ist es diesmal schöner, weil wir ihn zu Hause gewonnen haben") erst noch verarbeiten. "Wir wissen alle noch nicht genau, was wir geschafft haben", meinte der Kapitän, der nach eigenen Angaben seit dem 7:0 in Salzburg so richtig an den Gewinn der Meisterschaft geglaubt hat und Pacult lobte. "Der Trainer hat im Frühjahr alles richtig gemacht." Dieser Meinung schloss sich auch Payer an. "Körperlich sind wir top, das ist sein Verdienst." (apa/red)

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21.4.2008 16:00